Aller guten Dinge sind drei:
Integration, Chancengleichheit und Mehrsprachigkeit - von Anfang an!

Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Damit ist sie eine elementare Voraussetzung für die Integration einer Persönlichkeit in die Gesellschaft. Je früher wir anfangen, diese Voraussetzung beim Individuum zu schaffen, desto besser für alle Beteiligten. Und: Wer Sprache hat, braucht keine Gewalt ...

Bereits beim Eintritt in die Grundschule wird ein sprachliches und soziales Vorwissen beim Kind vorausgesetzt. Die Leistungserwartung orientiert sich am einsprachig deutsch aufwachsenden Kind. Ein Spielraum für kindliche Mehrsprachigkeit existiert im deutschen Schulsystem derzeit leider noch nicht. Damit Kinder nicht-deutscher Erstsprachen eine angemessene Chance erhalten, den vorgegebenen Erwartungen zu entsprechen, ist eine vorschulische Sprachförderung DEUTSCH ab dem Alter von 3 Jahren sinnvoll.
Im Zuge der europäischen und internationalen Entwicklung wird eine mehrsprachige Früherziehung über kurz oder lang zum Bildungsstandard gehören. Welchen Grund gäbe es, nicht gleich damit zu beginnen? Spielerische fremdsprachliche Förderung bereits im Kindergarten kann jedem Kind nur von Vorteil sein. Dies gilt für die Sprachförderung DEUTSCH wie für andere FREMDSPRACHEN in gleichem Maße.

Das KIKUS-Konzept bietet ein einfaches, praxiserprobtes und effektives Modell, um die Kinder beim Erwerb des Deutschen und ihrer Erstsprachen zu unterstützen. Es basiert auf drei „Bausteinen“:
Das Kind befindet sich im Mittelpunkt dieser drei Einflussbereiche.

Systematische Sprachförderung DEUTSCH in der Kleingruppe (max. 8 Kinder); pro Schuljahr 28 Fördereinheiten; 1 x pro Woche 60 Minuten; in der Einrichtung (Extraraum). Der Kurs wird von einer qualifizierten Fachkraft (KIKUS-Kursleiter/in) geleitet. Sie macht Themen der kindlichen Erfahrungswelt (z.B. Familie, Kleidung, Essen etc.) zum Gegenstand des spielerischen Lernens. Wortschatz, Grammatik und sprachlich-soziale Handlungsmuster werden kindgerecht vermittelt und eingeübt.
Die Einrichtung ist der wichtigste Partner bei der Sprachförderung. Absprachen bzgl. der im Kurs behandelten Themen sollten regelmäßig erfolgen. So kann im Kurs Gelerntes im Alltag gefestigt werden – und umgekehrt. Eine päd. Fachkraft der Einrichtung sollte den Kurs regelmäßig begleiten und wird bei Interesse zusätzlich fortgebildet. So kann sie – bei adäquater Personalabdeckung – nach Abschluss des Fortbildungsprogramms die Sprachförderung eigenständig übernehmen.
Über eine gezielte Eltern-Kind-Arbeit (Infoabend + KIKUS-Arbeitsblätter) wird die Beschäftigung mit der Erstsprache des Kindes zu Hause angeregt. Die Kinder erfahren, dass Zweisprachigkeit kein Makel ist, sondern ein Reichtum. Das stärkt ihr Selbstvertrauen – und ihre Sprachkompetenz in beiden Sprachen. Die bisherige Erfahrung hat gezeigt, dass Eltern hervorragend kooperieren, wenn sie wahrnehmen, dass ihre Herkunftssprache als gleichwertig betrachtet wird.

Kaufen Sie Kindersachen, Kleidung und andere Dinge gerne online ein? Dann können Sie bei Ihren künftigen Online-Einkäufen kostenlos unseren Verein unterstützen:
www.bildungsspender.de/kikus-muenchen
Oder Sie holen sich vorab einige Infos über das gemeinnützige Spenden-Portal Bildungsspender.de.

KIKUS trägt zur Zukunfts-
fähigkeit Deutschlands bei und ist "Ausgewählter Ort 2012"
Sehr interessant: Siemens Stiftung evaluiert KIKUS Grundseminare. Die Ergebnisse finden Sie in dieser Zusammenfassung.
Unbedingt lesen: Berlin-Institut für Bevölerung und Entwicklung und Siemens Stiftung veröffentlichen Discussion Paper "Dem Nachwuchs eine Sprache geben - Was frühkindliche Sprachförderung leisten kann"

Liebe Eltern! Im Januar starten wieder unsere Sprachkurse. Melden Sie Ihre Kids gleich hier an, dann können sie schon bald spielerisch und mit viel Spaß, Englisch, Spanisch oder Türkisch lernen.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Organisationen können wir wieder viele sozial benachteiligte Kinder im Deutschen fördern.
Herzlichen Dank!

Gut vorbereitet in den Kindergarten - so heißt das neue Angebot des zkm. Weitere Infos finden Sie hier.
Unser Spenden-Flyer zeigt Ihnen alle Möglichkeiten, wie Sie unsere Arbeit unterstützen können.
